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EDITION MUSIK SÜDOST

Banater Liederbuch 1863

Von Dr. Franz Metz

Das Banater Liederbuch gehört zu den interessantesten Publikationen dieser Art in ganz Europa. Veröffentlicht im Jahre 1863 in Temeswar, enthält es 500 Volkslieder in jenen Sprachen, die damals im Banat gesprochen – und gesungen – wurden: deutsch, serbisch, rumänisch, ungarisch, kroatisch, slavonisch und böhmisch. Diese Sammlung ist aber nicht nur wegen der Liedtexte für die Musikwissenschaft von Bedeutung, sondern auch wegen des Vorworts des Herausgebers Treufest Peregrin. Pragmatisch, klar und deutlich weißt er auf das friedliche Nebeneinander der im Banat lebenden Nationen und der Gesang spielt in diesem sozialen Miteinander eine wichtige Rolle. Es waltete damals ein singlustiger Geist in der Banater Gesellschaft, was dazu führte, dass sowohl die Rumänen als auch die Deutschen und Serben dieses europäischen Kulturraums ihre Heimat als ein musikalisches Paradies bezeichneten.

Als diese Liedsammlung in Temeswar erschienen ist, begann der wirtschaftliche und kulturelle Aufschwung des Banats spürbar zu werden. Nach der Revolution von 1848 und deren blutigem Ende 1849 im nahegelegenen Arad, begann man sich wieder der Kunst zu widmen: Gesangvereine wurden in allen Dörfern des Banats gegründet und für Konzertagenten und Künstler der ganzen Welt wurde Temeswar zu einer wichtigen Drehscheibe in Richtung Südosteuropa, Siebenbürgen, Bukarest und Istanbul. Die Gemütlichkeit kehrte wieder ein und das Singen wurde zu einer wichtigen Nebenbeschäftigung.

Der Inhalt dieses in der Forschung viel zu wenig bekannten Banater Liederbuches wird hiermit zum ersten Mal der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Dafür wurde ein Originalexemplar aus dem Bestand des Südosteuropäischen Musikarchivs, München, benützt.

Banater Liederbuch

in bunter Reihe. Sammlung deutscher, ungarischer, serbischer, romänischer, kroatischer, slavonischer und böhmischer Sprache. Volks- und Gesellschaftslieder wie man sie täglich hört. Aus mündlichen und gedruckten Quellen, zusammengestellt von Treufest Peregrin. Temesvar, Gedruckt und zu haben bei Förk und Comp. (Piaristengebäude), 1863.

 

Vorwort

 

Wie schon früher in der vorläufigen Anzeige dieses Liederbuches gesagt wurde, soll damit einem vielfach geäußerten Wunsche und mitunter recht lebhaft gefühlten Bedürfnisse entsprochen werden

Vielleicht giebt es keinen zweiten Punkt in der Welt, wo auf einem gleichen Raume so viele Sprachen und Mundarten neben und unter einander gleichberechtigt Geltung haben, als dies im Banate der Fall, und wollte man dagegen das gleiche Vorkommen, ja die vielleicht noch größere Mannichfaltigkeit in namhaften See- und Handelsstädten aufstellen, so würde eine solche Annahme schon dadurch viel von ihrer Beweiskraft verlieren, daß im Banate alle diese Sprachen als eingeborene, seit Jahrhunderten bestehende zu betrachten sind, während in den gedachten See- und Handelsstädten das Schiff oder Gefährt, das den Fremdling gebracht, ihn und seine Sprache nach kurzer Zeit auch wieder fortführt um anderen Fremdlingen Platz machen. Und wenn somit bei ihnen die Furche des Meeres ihre Spuren begräbt, verkünden im gesegneten Banate die Furchen des urbar gemachten Landes die Thaten der Vorfahren und lebt ihr Gedächtniss fort in den Sprachen und Sitten der Enkel und Urenkel, unbeirrt und unbehelligt durch den Nachbar oder Hausgenossen.

Dies ungehemmte, bunte Sprach- und Völkergewimmel hat für den denkenden, strebsamen Menschen einen eigenen Reiz und veranlaßt so Manchen, der Heimath zu entsagen, um inmitten dieses Getriebes seinen eigenen Herd zu gründen. Wäre die Gleichberechtigung der Sprachen und Nationalitäten weniger thatsächlich, so würde dies sicher seltener geschehen, da ein gedeihliches Fortkommen etwas mehr, als blosses Essen und Trinken bedingt, und nicht immer das sogenannte "gute Leben" ein wahrhaft angenehmes Leben ist. Denn das Menschenkind lebt nicht von Brot allein: der Geist, und was damit zusammenhängt, will auch seinen Antheil haben.

Den Beleg hiezu gliebt den Einblick in gesellige Kreise aller Schichten der hiesigen Gesellschaft. Es waltet ein singlustiger Geist in ihr, und wo sich auch immer Mehrere bei Wein oder Bier zusammenfinden, Gesang in allerlei Mundarten fehlt sicher nicht. Magyar und Romane, Szerb und Deutscher, Kroat und Czeche, Slavonier und Slovak, jeder hört im traulichen Kreise gern und mit gleichem Vergnügen die Weisen seines Nachbars, singt sie, als längstbekannte, mit und bedauert höchstens, daß ihm der Text der Lieder nur mangelhaft bekannt ist. Herzlichkeit und fröhlich gehobene Stimmung findet in diesem gegenseitigen Austausche der Lieder und Melodien reiche Nahrung und bringt die Herzen zusammen, wie verschieden auch die Lebensstellung sei und welchem Volksstamme der Sänger angehöre.

Nur der Mangel der Liedertexte ruft dabei mitunter eine Störung hervor, und diesem soll das vorliegende Büchlein nach gebotenen Kräften in etwas abzuhelfen suchen.

Wir haben, um keinerlei Anstoß zu erregen, die Lieder in bunter Reihe folgen lassen und zur leichteren Uebersicht ein alphabetisches Inhaltsverzeichnis angehängt, welches zugleich dazu dienen soll, das Auffinden der den einzelnen Sprachen angehörigen Texte zu erleichtern. Dieses Inhaltsverzeichnis zerfällt somit in einen deutschen, ungarischen, serbischen, romanischen, slavonischen und böhmischen, also die nicht speciell serbischen Texte begriffen sind.

Was die Lieder betrifft, so fanden nur solche eine Aufnahme, welche hierlands gesungen werden und somit bekannt sind. Die Auswahl wurde mit möglichstem Fleiße getroffen und die verschiedenen Lesarten thunlichst verglichen und theilweise ergänzt, was mitunter seine großen Schwierigkeiten hatte. Denn es fehlt bis jetzt leider! noch jede sichere Quelle und die mündliche Überlieferung erlaubt sich viele Willkürlichkeiten und Abweichungen. Daß wir dabei mehr den volksthümlichen, als den eigentlichen Kunstgesang berücksichtigen, dürfte seine Entschuldigung darin finden, daß eben nur ein Liederbuch für fröhliche Kreise geschaffen werden sollte und die Gemüthlichkeit, wie bekannt, nicht gern nach Noten singt.

Sollte es uns gelungen sein, etwas dem Bedarfe möglichst Entsprechendes geliefert zu haben, so gebührt der aufopfernden Freundlichkeit mehrerer Herren ein gut Theil dieses Erfolges und statten wir ihnen herzlich unsern Dank dafür öffentlich ab.

Vielleicht lassen wir später eine zweite Sammlung solcher Gesänge hinausgehen und hoffen alsdann über reichere Mittel verfügen zu können.

Temesvar, im Monat Mai 1863.

 

Die Sammlung

 

Lfd. Nummer / Titel des Liedes / Sprache / Strophenzahl / Seite

d=deutsch; u=ungarisch; r=rumänisch; sl=slavonisch; db=deutschböhmisch; s=serbisch

 

1

Prinz Eugenius, der edle Ritter

d

9

S. 1

2

Hazádnak rendületlenül Légy híve, oh magyar;

u

14

S. 2

3

Ungarland, du schönes Land, Ach! Wie sehn´ ich mich nach dir

d

3

S. 2

4

Hai sa dam mana cu mana, tra la la

r

5

S. 3

5

Wenn die Schwalben heimwärts zieh´n, Und die Rosen nicht mehr

d

3

S. 3

6

Добро вече Аника Штаси ланасъ

s

12

S. 3

7

Wohlauf, Kameraden, auf´s Pferd!

d

8

S. 4

8

Budila zora Lazara: „Ustani gore, Lazare!

sl

1

S. 5

9

Es gibt in uns´rer Zeit, wohl a no junge Leut´

db

6

S. 5

10

Utra kél a vándor, arcza, Keble lángol ég belé

u

4

S. 6

11

Der Sänger hält im Feld die Fahnenwacht

d

3

S. 6

12

Audi biciumul cum suna, Trei colori s´au inualtiatu

r

4

S. 7

13

Macht man im Leben kaum den ersten Schritt

d

6

S. 7

14

Ја сам Србин, србски снн

s

4

S. 8

15

Wenn der Frühling kommt und von den Bergen schaut

d

4

S. 8

16

Azt gondolá egy kis leány

u

4

S. 9

17

Was schimmert dort auf dem Berge so schön

d

3

S. 9

18

Fame Dómne ce mi face, trandafirule, Fame o chitutia de flori

r

1

S. 9

19

Wer hat dich, du schöner Wald! Aufgebaut so hoch da droben?

d

3

S. 9

20

Већъ свирђџи ми облаңи Помрачише

s

6

S. 10

21

Fern im Süd das schöne Spanien, Spanien ist min Heimathsland!

d

6

S. 10

22

Tamburica sitnim glasom udaraše

sl

5

S. 11

23

Ein Sträußchen am Hute, den Stab in der Hand, Zieht rüstig der

d

6

S. 11

24

Tartsa Isten! Óvja Isten Császárunk s a közhazát!

u

5

S. 12

25

Die Mutter wird mich fragen: Warum die Wange so blaß?

d

3

S. 12

26

Disa mandra catre mine tra la la, Me maritu te lasu pre tine tra la la

r

8

S. 12

27

Gott erhalte, Gott beschütze, Unsern Kaiser, unser Land

d

5

S. 13

28

Непђвам вам пђсну

s

1

S. 13

29

Das Wandern ist des Müllers Lust

d

5

S. 14

30

Ach co jest to hezka věc

sl

5

S. 14

31

Von der Alpe tönt das Horn gar so zaub´risch wunderbar!

d

2

S. 14

32

Hajtogassuk a kancsókat, Föltaláljuk ben a jókat

u

1

S. 15

33

Seht Ihr drei Rosse vor dem Wagen, und diesen jungen Postillon?

d

2

S. 15

34

In sadaru apune in sadaru rasare Sorele si lun´a Faru a incet´a

r

8

S. 15

35

Feinde ringsum! Und diese zischende Schlange, Vaterland, ist dir

d

12

S. 16

36

Боже, живи, чувай, Боже, Цара

s

5

S. 16

37

Grad´ aus dem Wirtshaus nun komm´ ich heraus

d

4

S. 17

38

Horo, horo vysoka sy, Ma pannenko vzdalena sy Vzdalena sy za

sl

4

S. 17

39

Schier dreißig Jahre bist du alt

d

6

S. 18

40

Az alföldön halászlegény vagyok én, Tisza partján kis kunyhóban

u

5

S. 18

41

Muß i denn, muß i denn zum Städtele ´naus

d

3

S. 18

42

Era noptea ´ntunecósa, alba luna luminandu

r

11

S. 19

43

Du, du liegst mir im Herzen

d

4

S. 19

44

Тавне ноћи, тавне ноћи Пуна

s

10

S. 20

45

In Warschau schwuren Tausend auf den Knien: Kein Schuß im

d

7

S. 20

46

Svaki mora vesel bit, Vivla Compagnia, Za veselje izyersit, Vivla

sl

13

S. 21

47

Zu Lauterbach hab´ i mein Strumpf verlorn

db

3

S. 21

48

Beszegödtem Tarnócára juhásznak, jó legelöje van

u

8

S. 22

49

Steh´ ich in finstrer Winternacht, so einsam auf der stillen Wacht

d

6

S. 22

50

Dómne tine si protege Patria si pre-Imperatu!

r

5

S. 23

51

So viel´ Stern am Himmel stehen, an dem blauen Himmelszelt

d

5

S. 23

52

Девојка je ружу брада

s

9

S. 24

53

Ein freies Leben führen wir, ein Leben voller Wonne

d

4

S. 24

54

Hey Slované, ještě naše slovanská

sl

3

S. 24

55

Wohl auf noch getrunken den funkelnden Wein

d

5

S. 25

56

Adjon Isten a magyarnak jó napot

u

4

S. 25

57

O Straßburg, o Straßburg, du wunderschöne Stadt

d

7

S. 26

58

Eram pe unu vervu de munte si stam uimitu in locu, ca pasarea

r

7

S. 26

59

Ist denn dies schon wirklich wahr, wie man hat vernommen

d

9

S. 27

60

Где три вранца

s

4

S. 27

61

Sie, Herr Hauptmann, bitt recht schön, lassens mi auf Urlaub gehn

db

6

S. 27

62

Ku Praze jest cesta dlouhá, ja se na ni podivám, jeli na ni muj

sl

3

S. 28

63

Den Marzi, den Marzi vergiß i ja nie

db

5

S. 28

64

A szerelem, a szerelem, a szerelem sötét verem

u

4

S. 28

65

Wenn´s Mailüfterl waht, geht im Wald drauß der Schnee

db

4

S. 29

66

Sub acest´a négra stinca, ce-si ascunde fruntea´n noru

r

3

S. 29

67

Wer ist der Held, der ernst vor meinen Fahnen in Jugendkraft

d

6

S. 29

68

Пуна срца, пуие чаше

s

6

S. 30

69

Wie ein Blümlein lustumwehet, ein Uhlan Vedette stehet

d

10

S. 30

70

Černa noč nam je minila

sl

4

S. 31

71

In Mantua in Banden der treue Hofe war

d

6

S. 31

72

Mi ver fel sulyós álmamból oh nézd meg jó anyám

u

3

S. 31

73

Wenn den Himmel nicht schmückte Sonnenlicht, möchte´ in

d

5

S. 32

74

Ivescete ´n feréstre, o prea iubit´a mea, o vina demi ajuta, sa-mi

r

4

S. 32

75

Namen nennen dich nicht, dich bilden Griffel und Pinsel

d

5

S. 32

76

Ои дђвоио медена

s

6

S. 33

77

Denkst du daran, mein tapferer Lagienka, dass ich dereinst in

d

5

S. 33

78

Mato vridni, poljubljeni, a kod goslih priposteni!

sl

6

S. 34

79

Als ich an einem Sommertag, hurrah

d

7

S. 34

80

Hol van az a teli kancsó, die vele hadd iszom

u

6

S. 34

81

Schön jung is mei Bluot und schön rund is mei Huot

db

14

S. 35

82

Видиш дико, видиш дико

s

10

S. 36

83

In des Waldes düstern Gründen und in den Höhlen tief versteckt

d

11

S. 36

84

O minune mare, fara asteptare, de odata iata, fumu se arata

r

 

S. 36

85

Jetzt marschieren wir in das türkische Land, Stadt Belgrad ist uns

d

7

S. 37

86

Kde domov muj? Kde domov muj? Voda huci po lucinach

sl

2

S. 38

87

De Kirschen sind zeitig, de Weichseln sind braun

db

4

S. 38

88

Ne menj rózsám a tarlóra gyenge vagy még a sarlóra

u

4

S. 38

89

Wenn mein Pfeifchen dampft und glüht, und der Rauch von

d

5

S. 39

90

С богом, с богом вђрна душа

s

7

S. 39

91

An der Quelle saß der Knabe, Blumen wand er sich zum Kranz

d

4

S. 40

92

Intr´o sara colo´n vale, sengurelu ea me jucamu

r

6

S. 40

93

I will ja viel lieba in´s Wasser springa, als zwoa treue Herzel

db

10

S. 40

94

Ja sam mlada Slavonka, Milka me zovu, Imam mladu

sl

5

S. 41

95

Fordre Niemand mein Schicksal zu hören, dem das Leben

d

3

S. 41

96

Hadnagy uram! Hadnagy uram! Mi bajod van édes fiam?

u

3

S. 42

97

Wenn ich die Blümlein schau´, wünsch´ ich mir eine Frau

d

5

S. 42

98

Прво вечер вечерада

s

10

S. 42

99

Und a Büchserl zum Schieße, zum Vertrinke brav Geld

db

16

S. 43

100

Pe o tinera fetitia, ce-mi totu facea inacazu, s´o sarutu vream in

r

5

S. 44

101

Als Noah aus dem Kasten war, da trat zu ihm der Herre dar

d

6

S. 44

102

Oj košutko cèrno oka

sl

5

S. 45

103

Sonst spielt´ ich mit Scepter, mit Krone und Stern, das Schwert

d

3

S. 45

104

Mariskám! Mariskám! Eszem a szemedet; ne nézz, rám ne nézz

u

3

S. 45

105

Heinrich schlief bei seiner Neuvermählten, einer reichen Erbin an

d

7

S. 46

106

Сужденп Подјак снустио гдаву

s

5

S. 46

107

Morgenroth! Morgenroth! Leuchtest mir zu frühem Tod

d

5

S. 46

108

Sarman´a nevasta mea, cumu pórta anima rea, hai, hai, dorule hai

r

10

S. 47

109

Mei Schatz is a Jäga, er schießt auf a Taub´n

db

14

S. 47

110

Nad Berounkou pod Tetinem Ruže již se červená

sl

6

S. 48

111

In nehm´ mein Gläschen in die Hand, Vive la compagna

d

5

S. 48

112

Isten áldd meg a magyart, jó kedvvel, böséggel

u

8

S. 49

113

Ein lust´ger Musikante marschierte am Nil, o tempora, o mores!

d

6

S. 49

114

Једно чудо кажу У Варадину

s

11

S. 50

115

Ich war Jüngling noch an Jahren, vierzehn Sommer zählt´ ich nur

d

3

S. 50

116

Naltai flórea si frumósa si d´in trupu e sanatóasa

r

10

S. 51

117

Deutschland, Deutschland über Alles, über alles in der Welt

d

3

S. 51

118

A, a, a, Dragi brate komišia, Ako hoćeš vesel biti

sl

5

S. 51

119

Herz, mein Herz, warum so traurig?

d

8

S. 52

120

Elmentem én a szölöbe, ráhágtam a venyigére

u

3

S. 52

121

Die Leineweber haben eine saubere Zunft

d

5

S. 52

122

Карада мајка: Јудчиу

s

23

S. 53

123

´S deandel thuat schiele, wo schielt es denn hi

db

9

S. 53

124

Unu pui sbóra si se duce, la móra mórala. Altu remane si plange

r

10

S. 54

125

Bekränzt mit Laub den lieben vollen Becher

d

9

S. 54

126

Oj talasi, mili, ajte, Čamac dalje moj tĕrajte

sl

5

S. 55

127

In einem kühlen Grunde, da steht ein Mühlenrad

d

5

S. 55

128

Bor, bor, bor, ej beh jó; Trokainak nedvesit

u

3

S. 56

129

Morgen muß ich fort von hier und muß Abschied nehmen

d

3

S. 56

130

Ябука се већ црвени

s

10

S. 56

131

Der Krieger muß zum blut´gen Kampf hinaus, für Freiheit, Recht

d

3

S. 57

132

Totu siedendu sar´a la mésa, me ajunsa doru d´a case

r

1

S. 57

133

Schlaf, Herzenssöhnchen, mein Liebling bis du

d

4

S. 58

134

Rumen cvětak znak radosti, Běli znak nevinosti

sl

4

S. 58

135

Aus Feuer ward der Geist geschaffen, drum schenkt mir süßes

d

6

S. 58

136

Fekete városban fehér torony látszik, az én angyalom más ölében

u

2

S. 59

137

Es leben die Soldaten! Der Bauer gibt den Braten

d

5

S. 59

138

Маџару! Отачби морашъ свагда

s

7

S. 59

139

Leise, leise, fromme Weise, schwing dich auf zum Sternenkreise

d

2

S. 60

140

Multe fete sentu pre lume, frumóse si ´n cantatóre

r

6

S. 60

141

Ich bin der Fürst von Thoren

d

5

S. 61

142

Šetao sam gori, doli Po zelenoj bašći

sl

9

S. 61

143

Ein Jäger aus Churpfalz, der reitet durch den grünen Wald

d

5

S. 61

144

Félre barát, nincs itt klástrom, nincsen itten regula

u

3

S. 62

145

Bringt mir Blut der edlen Reben, bringt mir Wein

d

6

S. 62

146

СРВСКИ КАДРИЛЪ

s

6

S. 62

147

Husaren sind gar wackre Truppen, und Jedermann ist ihnen hold

d

7

S. 64

148

Vis a vis de mine este, o ferestrutia cu flori, acolo siede o nevasta

r

9

S. 65

149

Ich bin der Doctor Eisenbart, fallalleri fallera

d

9

S. 65

150

Domovini silno budi vjeran ó Magjar, je Kolevka ti, i grob, koja

sl

7

S. 66

151

Ich schieß´ den Hirsch im wilden Forst, im tiefen Wald das Reh

d

3

S. 66

152

Kis kutya, nagy kutya nem ugat hiába, van nekem szeretöm

u

2

S. 67

153

Die Binschgauer wollten wallfahrten geh´n

d

5

S. 67

154

Куд погледим свуд је тама

s

5

S. 67

155

Traute Heimath meiner Lieben, sinn´ ich still an dich zurück

d

6

S. 68

156

Ce fugi copile de mine, cá si de o féra rea

r

9

S. 68

157

Die Mädchen in Deutschland sind blühend und schön

d

3

S. 68

158

Još Hrvatska ni´ propala, Dok mi živimo

sl

10

S. 69

159

So nahst du endlich, freundliches Gestade, von meiner Sehnsuch

d

4

S. 69

160

Juhász legény, szegény juhász legény, tele pénzzel a kövér

u

4

S. 70

161

Wie herrlich ist´s im Wald, im frischen, grünen Wald

d

3

S. 70

162

Сечашли се оног сата

s

5

S. 70

163

Mit dem Pfeil, dem Bogen, durch Gebirg und Thal

d

3

S. 71

164

In gradina la recóre, sub unu pomu ce a infloritu

r

11

S. 72

165

Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?

d

6

S. 72

166

Já mám chaloupka Na vršku bez došku Otrhanou

sl

4

S. 72

167

Wenn´s immer, wenn´s immer, wenn´s immer so wär

d

4

S. 73

168

Sötét éjben sötéten egy halavány ifjú ül

u

3

S. 73

169

Helft, Leutchen, mir vom Wagen doch! Seht her, mein Arm ist

d

6

S. 74

170

Ти плавиш зоро златна

s

5

S. 74

171

Leb wohl, du theures Land, das mich geboren

d

4

S. 74

172

Ah ce frumsétia, ce chipu placutu in visu eri nópte, eu am vediutu

r

4

S. 75

173

Ueberall bin ich zu Hause, ueberall bin ich bekannt

d

9

S. 75

174

Gosti moji, gosti moji Dobro ste mi došli

sl

1

S. 76

175

Wer niemals einen Rausch gehabt, der ist kein braver Mann

d

6

S. 76

176

Háromszinü a nemzeti lebogó, mint a három becsülettel ragyogó

u

4

S. 76

177

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus

d

6

S. 77

178

С Богом, немарна душо

s

5

S. 77

179

Hier sitz´ ich auf Rasen, mit Veilchen bekränzt

d

6

S. 78

180

Candu stateai tu´n gradina, pe cararea cea cu flori

r

3

S. 78

181

Wenn ich an den letzten Abend gedenk´, als ich Abschied von ihr

d

4

S. 78

182

Ja znam braćo jednu tajnu; Samo dajte čašu sjajnu

sl

9

S. 79

183

Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht

d

7

S. 79

184

A mig engedte, ki számba vette, embernek eseték

u

5

S. 80

185

Annchen von Tharau ist die mir gefällt, sie ist

d

4

S. 80

186

Које срде у те дирну

s

6

S. 81

187

Wenn vor des Lenzes Hoffnungsspuren, der rauhe Winter endlich

d

4

S. 81

188

De-aru vre bunulu Dumnedieu, sa-mi asculte dorulu meu

r

9

S. 82

189

Es zogen drei Burschen wohl über den Rhein

d

10

S. 82

190

Redom, redom zdravica Tulumbaše zdravica

sl

1

S. 83

191

Ca ca, geschmauset! Laßt uns nicht rappelköpfisch sein

d

11

S. 83

192

Föl! Föl! Vitézek, föl csatára, a szent szabadság óltalmára

u

5

S. 83

193

Ich denk an euch, ihr himmlisch-schönen Tage

d

6

S. 84

194

Дћвојчице бћла

s

6

S. 84

195

Sind wir nicht zur Herrlichkeit geboren? Sind wir nicht gar schnell

d

5

S. 84

196

Frumósa copilitia, spune-mi de unde vii, cu dimbetu pe guritia

r

4

S. 85

197

Ich komme vom Gebirge her, es dampft das Thal, es wogt das

d

5

S. 85

198

Tavni brezi i lugovi, Kažite mi ah bjednoj

sl

5

S. 86

199

Ich hatt´ einen Kameraden, einen besseren find´st du nit

d

3

S. 86

200

Borongva jár a bús huszár az ország rom felett

u

4

S. 86

201

Guter Mond! Du gehst so stille in den Abendwolken

d

7

S. 86

202

Јоште нису друге игре

s

7

S. 87

203

Auf Matrosen! die Anker gelichtet, Segel gespannt und Kompaß

d

4

S. 87

204

Dela Oltanitia, patru mii de morti, toti muscali de vitia, batu la raiu

r

9

S. 88

205

Das Jahr ist gut, Braunbier ist gerathen, drum wünsch ich mir

d

7

S. 88

206

Na okénku mé milenky, Stával strumek ružovy

sl

3

S. 89

207

Das Schiff streicht durch die Wellen, Fridolin

d

6

S. 89

208

Ez a pohár bujdosik, éljen a barátság!

u

3

S. 90

209

Erblickt auf Felsenhöh´n, den stolzen Räuber dreist und hehr

d

3

S. 90

210

Удају се дћвојке

s

3

S. 90

211

Nord oder Süd! Wenn nur im warmen Busen, ein Heiligthum der

d

7

S. 90

212

Alba pasarica, ce stai singurea, langa cuibulu teu

r

5

S. 91

213

Hinaus in die Ferne mit lautem Hörnerklang, die Stimmen erhebet

d

4

S. 91

214

Oj jesenske duge noći, Rěko dragi da če doći

sl

4

S. 92

215

Nach Se villa, nach Se villa, wo die hohen Prachtgebäude

d

4

S. 92

216

Hös fiad ha éle, hová s merre tért, annya kdevesemnek, Isten azt

u

5

S. 92

217

Jetzt ging i an´s Brünnle, trink´ aber net

d

4

S. 93

218

Зашто да се ја бринем

s

6

S. 93

219

Morgen marschieren wir, ade, ade, ade, ade! Wie lieblich sang die

d

3

S. 94

220

Sa póte sa fia vor fiintia pe lume, mai blanda cá tine

r

3

S. 94

221

Sah ein Knab´ ein Röslein stehn

d

3

S. 94

222

Čašo moja, čašo moja! Zašto si mi pranza

sl

2

S. 94

223

Im Wald, im Wald, im frischen grünen Wald, wo´s Echo schallt

d

3

S. 94

224

Multadban nincs öröm, jövödben nincs remény!

u

5

S. 95

225

Ich schnitt es gern in alle Rinden ein, ich grüb es gern in jeden

d

4

S. 95

226

Тече вода куаје текда

s

4

S. 95

227

Noch ist Polen nicht verloren, in uns lebt sein Glück

d

4

S. 96

228

Ce tu mandro esci maniósa si nu sciu, ca pentru ce

r

5

S. 96

229

Voll Zärtlichkeit will ich der Dirne sagen, daß sie mein ganzes

d

2

S. 96

230

Ach, neni tu neni, Co by mne těšilo

sl

3

S. 97

231

Ich stand auf hohem Berge und sah in´s tiefe Thal

d

15

S. 97

232

Fakó lovam fel van kantározva, el is megyet a rozsámhoz

u

3

S. 98

233

Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein

d

4

S. 98

234

Поаге овог милог Србства

s

5

S. 98

235

Sieh´ da bist du wieder, guter, lieber Mond!

d

8

S. 99

236

Catu eram de fericita, candu eram copila juna, aveam facia

r

5

S. 99

237

Jetzt schwenken wir den Hut; der Wein, der Wein war gut

d

4

S. 100

238

Na lievoj strani kraj srca, Leži mi ljuta ranica

sl

10

S. 101

239

Mariandel ist so schön, Mariandel gilt mir All´s

d

3

S. 101

240

Huszár vagyok teringette, vékony termetü, sugár

u

2

S. 101

241

Nimm hin, o Theure, sanft und gut, von mir den Harfengruß

d

5

S. 102

242

Ах лобови паклена

s

5

S. 102

243

Ihr Brüder, wenn ich nicht mehr trinke, gelähmt von Gicht und

d

3

S. 102

244

Me erti tu copilitia sa-ti spunu ca fara tine, eu n´aflu fericire

r

4

S. 103

245

Mei Schatz ischt e Reiter, e Reiter muß sein

d

7

S. 103

246

Nestujte mládenci pod okny, Pojd´te radč do sednice

sl

4

S. 104

247

Noch einmal, Robert, eh´ wir scheiden, komm an Elisens

d

4

S. 104

248

Szép Lenka vár a part felett, csolnahján a halász dalován csendes

u

9

S. 104

249

Im Garten zu Schönbrunn da liegt der König von Rom

d

18

S. 105

250

Невћромъ ме зва

s

4

S. 106

251

An Alexis send´ ich dich, er wird, Rose, dich nun pflegen

d

3

S. 106

252

Pasere din clivie, sórtea ta cu sórtea mea

r

6

S. 106

253

Gestern, Brüder, könnt ihr´s glauben? Gestern, bei dem Saft der

d

9

S. 107

254

Tri ptičice goru preletiše

sl

13

S. 108

255

A B C D, wenn ich dich seh´, dich, meine süße Lust

d

7

S. 108

256

Nézz rozsám a szemembe, mit olvasol belöle

u

5

S. 108

257

Im Wald und auf der Heide, da hab ich meine Freude

d

6

S. 109

258

Мила моја, гди си синоћ била?

s

5

S. 109

259

In diesen heil´gen Hallen kennt man die Rache nicht

d

2

S. 110

260

Kalapom szememre vágom, mellette hervad virágom

u

6

S. 110

261

Mich fliehen alle Freuden, ich sterb´ vor Ungeduld

d

3

S. 110

262

Kdybys mĕla má panenko, sto ovec

sl

3

S. 111

263

Freund! Ich bin zufrieden, geh´ es, wie es will

d

4

S. 111

264

Istenem, teremtóm ugyan mit csináljak

u

2

S. 111

265

Komm, fein Liebchen, komm an´s Fenster

d

4

S. 111

266

Већ из густог луга купе се ајдуци

s

4

S. 112

267

Wenn ntan beim Wein sitzt, was ist das Beste?

d

3

S. 112

268

Szép huszárnak a világja, kedves a huszár

u

1

S. 112

269

Als der Großvater die Großmutter nahm

d

7

S. 112

270

A, a, a, Dragi brate Andria, Ako želiš vesel biti

sl

16

S. 113

271

Schönstes Schatzerl, laß dich herzen

db

4

S. 114

272

Szabad péntek, szabad szombat, szabad szapanozni

u

2

S. 114

273

Kommt, Brüder, trinket froh mit mir

d

4

S. 114

274

Мачем, коплћм оружани

s

5

S. 115

275

Treu geliebt und still geschwiegen, treue Liebe spricht nicht viel

d

2

S. 115

276

Sub o culme de cetate, plangu intr´o singuritate, unde lacrimindu

r

9

S. 115

277

Als auf die Völker standen und mutig klang das Erz

d

3

S. 116