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NEUERSCHEINUNG!

 

 

FRANZ METZ (Hrsg.)

JOSEF BRANDEISZ UND DAS TEMESWARER MUSIKLEBEN

DIE MUSIKGESCHICHTE EINES EUROPÄISCHEN MUSIKZENTRUMS

 

Zum Inhalt des Buches

 

Vor 20 Jahren erschienen - noch immer aktuell!

Franz Metz

Die Kirchenmusik der Donauschwaben

Academia Verlag, Sankt Augustin 1996

465 Seiten, zahlreiche Abbildungen

Zum Inhalt des Buches

Franz Metz (Hrsg.)

Die Kirchenmusik in Südosteuropa.

Historische und typologische Studien zur Musikgeschichte südosteuropäischer Regionen

Kongressbericht - Temeswar/Timişoara, 19.-23. Mai 1998

Verlag Hans Schneider, Tutzing 2003 & Edition Musik Südost, München 2015

Zum Inhalt des Buches

A n t o n  H o r n e r

(1874-1946)

 

Die Biographie eines böhmischen Kirchenmusikers.

Sein Weg von Franzensbad in das Banat und in das Vernichtungslager Rudolfsgnad

 

zum Inhalt

F R I T Z  R E N G E R

(1866-1937)

Zur Musikkultur der Stadt Werschetz im Banat

 

 

 

zum Inhalt

 

Maria von Radna, hell glänzende Sonn´.

Das Marienlied der Donauschwaben

Eine Dokumentation

 

 

zum Inhalt

Franz Metz

HEINRICH WEIDT

Der Lebensweg eines deutschen Kapellmeisters

im Europa des 19. Jahrhunderts

 

 

 

zum Inhalt des Buches

75 Jahre nach der Premiere am Deutschen Landestheater in Hermannstadt

MÄDEL AUS DEM KOKELTAL

Vom Siegeszug und dem Vergessen eines siebenbürgischen Meisterwerks

Richard Oschanitzkys musikalisches Erbe wird in Temeswar aufbewahrt

 

zum Artikel

Vier neue Entdeckungen: +++ GEORG MÜLLER (1803-1863) +++

EDUARD AUGUST MOLNAR (1841-1912) +++ EDUARD AUGUST MOLNAR jun. (1889-1946?) +++ MARGARETHE MÜLLER (1862-1941)

Georg Müller

Eduard August Molnar

E. August Molnar jun.

Margarethe Müller

Die Geschichte des Orawitzaer Musik- und Gesangvereins 1863-1896

von Julius Schnabel (Orawitza 1896)

zum Artikel

Die Musik Richard Wagners im Banat.

Eine Rezeptionsgeschichte zum 200. Geburtstag des Komponisten

Zum Artikel

NEUE DVD

FESTKONZERT IN MARIA RAMERSDORF

Konzertmitschnitt vom Sonntag, 30. Juni 2013

- DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNGEN -

Werke von Vincens Maschek (MISSA SOLEMNIS), Wenzel Josef Heller, Franz Limmer, Henri Büsser, Franz Liszt

 

Maryte Löffler, Cecilia Geréd (Sopran), Beate Winter (Alto), Wilfried Michl jun. (Tenor), Wilfried Michl (Bariton)

Kirchenchor & Banater Chor St. Pius, München / Capella Bavarica

Leitung: Franz Metz

 

Benefizkonzert zugunsten der Renovierung der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf, München

 

zum Programm

NEU!

 

CHRISTINE STIEGER:

FRANZ XAVER DRESSLER (1898-1981). Die Biographie

Edition Musik Südost, München 2013

ISBN 978 3 939041 16 0

Preis: 19,50 €

 

 

 

 

weitere Infos zum Buch

 

2 NEUERSCHEINUNGEN

 

Mathilde Marchesi de Castrone (1821-1913)

- Ave Maria

- O Sanctissima (Offertorium)

 

 

 

zur Biographie der Komponistin

 

NEU!

Vier “Ave Maria” von JOSEF WEIKERT (1837-1907)

für Solostimme, Violine und Orgel

zur Biographie des Komponisten

                                                               zum Katalog

J O S E F  S C H W E I N I N G E R


(1885-1976)

Kirchenmusiker, Kantorlehrer, Komponist und Maler

zur Biographie

Mit Josef Wegenstein auf den Spuren der Orgeln seines Großvaters im Banat

Ein Interview aus dem Jahre 1991 mit dem letzten Orgelbauer der Familie Wegenstein

 

 

Zum Interview

AUS BÖHMEN ZU DEN DONAUSCHWABEN

Zahlreiche Autographe des böhmischen Komponisten Anton Horner im serbischen Banat entdeckt

Dokumente zur Kirchenmusik an der katholischen Pfarrkirche (Minoritenkirche) zu Pantschowa / Pancevo (Serbien, Wojwodina, Banat). Das Gesangbuch der Kaiserin Maria-Theresia wird noch im 21. Jahrhundert benützt.

Es ist eine geschichtsträchtige Gegend, wo Pantschowa liegt: an der Mündung der Temesch in die Donau, unweit von Belgrad, dort, wo irgendwann das Abendland endete und das Osmanische Reich begann. Noch genauer gesagt: an der südwestlichen Grenze des historischen Banats zu Serbien. Bis 1919 gehörte Pantschowa zu Österreich-Ungarn, erst nach der Zerstückelung des Banats durch den Frieden von Trianon, kam es zu Serbien. Heute ist Pančevo – wie Pantschowa auf Serbisch heißt – eine quicklebendige Kleinstadt und breitet sich malerisch am Ufer der dort bereits wasserreichen Temesch aus.

zum Inhalt

NEUERSCHEINUNG!

Katholisches Gesangbuch der Donauschwaben

veröffentlicht im Auftrag des Gerhardsforums Banater Schwaben e.V.

 

Zum Inhalt

 

Musikforschung & Südosteuropa

Die Musikkulturen des Donauraums neu entdecken

Die EDITION MUSIK SÜDOST beschäftigt sich mit der Erforschung und Bekanntmachung der südosteuropäischen Musikgeschichte in Form von Buchpublikationen sowie praktischen und dokumentarischen Musikeditionen.

Nach der Wende von 1989 und nach den Kriegen in den Ländern Ex-Jugoslawiens bestehen nun fast uneingeschränkte Möglichkeiten den besonders reichen und vielfältigen Kulturraum Südosteuropas zu erforschen und zu dokumentieren. Viele Sparten der Musikkultur, wie z.B. die Kirchenmusik und die Musik der ethnischen Minderheiten, durften bis dahin, wegen der vorherrschenden kommunistischen Ideologie – wenn überhaupt – nur am Rande erwähnt werden. Dadurch blieb die äußerst vielfältige und reichhaltige Musikgeschichte Südosteuropas jenseits des Eisernen Vorhangs größtenteils unbekannt und nur beschränkt wissenschaftlich und objektiv dokumentiert.

 

Deutsche Musikkultur im Südosten

 

Durch die Ansiedlung von deutschen Kolonisten aus Gebieten des Heiligen Römischen Reichs ab dem 18. Jahrhundert entstanden zwischen dem Ofener Bergland und dem Eisernen Tor viele mitteleuropäisch geprägte Kulturzentren, so Fünfkirchen (Pécs), Temeswar (Timisoara), Arad, Werschetz (Vrsac), Orawitza, Pantschowa (Pancevo), Sathmar (Satu Mare) oder Lugosch (Lugoj). In Siebenbürgen gibt es bereits seit dem frühen Mittelalter neben der ungarischen und rumänischen auch eine deutsche Musikkultur, die bis heute besteht, so z.B. Hermannstadt (Sibiu), Kronstadt (Brasov), Mediasch oder Schässburg (Sighisoara).

Die durch diesen Kulturtransfer entstandenen Interferenzen und gegenseitigen Einflüsse zwischen den einheimischen und neuen Musikkulturen können bis heute verfolgt werden. Wien und die österreichische Musik spielten in der Entstehung der späteren rumänischen, serbischen, ungarischen oder kroatischen Nationalschule sowie in der Entstehung der neuen deutschen Musikkulturen dieses Raumes eine wesentliche Rolle.

Durch die Folgen der beiden Weltkriege (neue Grenzziehungen, Vertreibung, Flucht und Aussiedlung der deutschen Bevölkerung) verschwand gleichzeitig mit einem Großteil der deutschen Bevölkerung auch deren Musikkultur. Wertvolle historische Orgeln, Musikarchive und Sammlungen sprechen von einem enormen Erbe, das in diesen Gebieten noch vorhanden ist.

 

Südosteuropäischer Kultur- und Klangraum

 

Im Zentrum der EDITION MUSIK SÜDOST steht die Musikkultur entlang der mittleren und unteren Donau sowie die der heutigen Staaten Ungarn, Rumänien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Slowakei, Slowenien und der Ukraine. Europäische Regionen und Kulturräume wie z.B. das Banat, Siebenbürgen, die Bukowina, Batschka oder Schwäbische Türkei werden dabei besonders berücksichtigt.

Beispielhaft dafür steht die Musikkultur des historischen Banats in seinen Grenzen vor 1919 – ein im Laufe von mehreren Jahrhunderten fast einheitlich gewachsener Kulturraum. Das Nebeneinander der vielen Musikkulturen des Banats – der Rumänen, Serben, Deutschen, Ungarn, Juden, Kroaten, Bulgaren, Tschechen, Slowaken, Romas u.a. – kann teilweise auch noch im 21. Jahrhundert beobachtet werden.

Im restlichen Europa war dieses Kulturgut bis zur Wende (1989) fast unbekannt. Ein großer Teil wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zerstört, beschlagnahmt oder kam in Archive, wo es bis heute noch seiner Inventarisierung und Erforschung harrt. Ein anderer Teil wurde von den deutschen Aussiedlern, Flüchtlingen oder Vertriebenen nach Deutschland, Österreich oder Amerika mitgenommen. Ähnlich erging es auch der jüdischen Musikkultur dieser südosteuropäischen Regionen.

Im Rahmen mehrerer musikwissenschaftlicher Sicherungs- und Forschungsprojekte konnten nach 1990 viele bisher unbekannte südosteuropäische Musikarchive entdeckt, gesichert und erforsch werden. Die jahrelangen Recherchen des Herausgebers auf diesem Gebiet und die Resultate der Feldforschungen in all diesen Ländern sollen in einer Kurzfassung auf dieser Website den Interessenten zur Verfügung gestellt werden.

 

Mehr als nur Noten und Bücher…

 

Die durch die EDITION MUSIK SÜDOST veröffentlichten Kompositionen und musikwissenschaftlichen Arbeiten werden hiermit zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Es handelt sich dabei meist um solche Komponisten aus den südöstlichen Randgebieten der ehemaligen österreich-ungarischen Doppelmonarchie und deren Nachfolgestaaten, die durch die komplizierten kulturhistorischen Prozesse dieses Raumes in Vergessenheit geraten sind.

 

Die EDITION MUSIK SÜDOST bietet gleichzeitig der jüngeren Generation von Musikwissenschaftlern ein Diskussionsforum, um den reichen Bestand an bisher weniger oder gänzlich unbekannten Musikdokumenten Südosteuropas bekannt zu machen. Durch Publikationen, internationale Symposien, Forschungsprojekte und Konzerte können neue Impulse entstehen und bisher verschollene Musikwerke und vergessene Komponisten der südöstlichen Donauländern der Öffentlichkeit präsentiert werden. Dadurch werden die Musikkulturen neuer EU-Länder Südosteuropas und weniger bekannter europäischer Regionen beleuchtet. Spannender kann Musikforschung nicht sein!

 

Dr. Franz Metz

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